Strategie und Ziele

Unsere Strategie: Partner für die neue Energiewelt

Die 2014 beschlossene E.ON-Strategie richtet das Unternehmen konsequent auf die neue Energiewelt mit selbstständigen und aktiven Kunden, erneuerbarer und dezentraler Energieerzeugung, Energieeffizienz, lokalen Energiesystemen und digitalen Lösungen aus. E.ON ergreift damit die Initiative und nutzt zum Vorteil von Kunden, Mitarbeitern, Geschäftspartnern, Aktionären und Gesellschaft die großen Chancen, die sich aus der Entstehung neuer Energiewelten ergeben.

Die Strategie von E.ON basiert auf drei fundamentalen Marktentwicklungen und Wachstumsbereichen: dem globalen Trend zur Nutzung Erneuerbarer Energien (insbesondere Wind- und Solarenergie), dem Einsatz der Energienetze für eine dezentrale Energiewelt und den sich verändernden Kundenbedürfnissen. Sie ist darauf ausgerichtet, durch hervorragende unternehmerische Leistung in allen Bereichen einen Mehrwert zu schaffen, unter anderem mithilfe von kontinuierlichen Innovationen, einer klaren Nachhaltigkeitsorientierung und einer starken Marke.

Ziele und Geschäftsfelder

Neben den drei Kerngeschäftsfeldern umfasst das E.ON-Portfolio die Aktivitäten im Bereich der deutschen Kernenergie. Diese stellt allerdings kein strategisches Geschäftsfeld von E.ON dar, sondern wird von der gesonderten operativen Einheit PreussenElektra mit Sitz in Hannover gesteuert. Im Zuge des deutschen Kernenergieausstiegs wird E.ON den sicheren und kosteneffizienten Nachbetrieb sowie Rückbau der Anlagen sicherstellen. Auch eine Lösung zur Finanzierung der Kosten für die Zwischen- und Endlagerung der Kernenergieabfälle ist absehbar. Im Dezember 2016 haben der Deutsche Bundestag und Bundesrat das Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung beschlossen. Das Gesetz kann erst nach Abschluss der beihilferechtlichen Prüfung durch die EU-Kommission in Kraft treten. E.ON ist verpflichtet, einen erheblichen Finanzierungsbeitrag im Umfang von rund 10 Milliarden Euro zu leisten. Im Gegenzug geht die Verantwortung für die Zwischen- und Endlagerung von Kernenergieabfällen auf den Staat über. E.ON setzt sich weiter dafür ein, dass die gesetzliche Regelung durch eine vertragliche Vereinbarung ergänzt wird, um dauerhafte Rechtssicherheit zu erhalten.

Ressourcen und Fähigkeiten

Durch die fokussierte Aufstellung und die konsequente Ausrichtung auf drei Kerngeschäftsfelder kann E.ON die wichtigsten bestehenden Stärken und Vorteile bewahren und weiterentwickeln. Beispiele hierfür sind die Erfolgsbilanz bei Entwicklung und Bau eines internationalen Anlagenportfolios von Erneuerbaren Energien mit einer Leistung von 4,6 Gigawatt (ergänzt durch eine attraktive Entwicklungspipeline), hervorragende Leistungen beim Management von Energienetzen mit einer Gesamtlänge von circa 1 Million Kilometern sowie der direkte Zugang zu 30 Millionen Kunden auf wichtigen europäischen Märkten und in der Türkei.

Neben den vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten wird E.ON die erforderliche Expertise für die wichtigsten Erfolgsfaktoren weiterentwickeln. Dies betrifft insbesondere eine starke Kundenorientierung, die Entwicklung und Umsetzung neuer Geschäftsmodelle und Produkte im Downstream-Bereich sowie die digitale Transformation. Darüber hinaus sind Partnerschaften, zum Beispiel mit Anbietern von neuen Technologien oder Geschäftsmodellen, weitere Pfeiler für eine erfolgreiche Umsetzung der neuen Strategie.

Ressourcen und Fähigkeiten

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